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Franz Weige
BPM21 GmbH Lindenweg 5, D-57413 Finnentrop Telefon: +49 (0)2395 / 911 096 Telefax: +49 (0)2395 / 911 097 eMail: franz.weige@bpm21.de Internet: www.bpm21.de
Franz Weige (52) ist seit 25 Jahren in Führungspositionen der IT-Branche tätig. Als gelernter Betriebswirt mit Industrie-Erfahrung war er Projektleiter, Produktmanager und Geschäftsführer in zwei Softwarehäusern und zuständig für die Entwicklung und Einführung von ERP-Software.
Als Mitgründer und Vorstand der SIMPLYST AG hat er seit 1998 die ersten erfolgreichen Projekte im Business Process Outsourcing des Rechnungswesens auf der Basis von SAP R/3 umgesetzt. Für die Prozessoptimierung entwickelte er eine Consolidator-Plattform, über die im Oktober 2003 zum ersten Mal in Deutschland Rechnungen mit qualifizierter elektronischer Signatur und damit vollständig ohne Papier übertragen werden konnten.
Mit der BPM21 GmbH will er dazu beitragen, die Schere zwischen hoch effizienten Fertigungsprozessen und den noch weitgehend ungenutzten Optimierungspotenzialen bei Geschäfts- und Verwaltungsprozessen zu schließen und so die ungeheueren Schätze der Einsparmöglichkeiten in Unternehmen zu heben.
Beitrag im Buch
Make or Buy – eine Entscheidung auch für Geschäftsprozesse
Die öffentliche Diskussion erhitzt sich seit Jahren an den im internationalen Vergleich zu hohen Arbeitskosten, die insbesondere für den Standort Deutschland als wettbewerbsnachteilig angeprangert werden. Der Aspekt der Produktivität - genau genommen eine Kerngröße der Arbeitskosten – bleibt dabei gerade in einem Bereich regelmäßig unbeachtet: in den Büros der Unternehmen (und staatlichen Verwaltungen). Im Vergleich zur Fertigung hat sie sich jahrzehntelang kaum gesteigert.
Woran liegt das? Es hat etwas mit den Kernprozessen eines Unternehmens zu tun, denen zwangsläufig zunächst einmal mehr Aufmerksamkeit zufällt, weil dort die Unternehmensentwicklung entscheidend beeinflusst werden kann. So finden in der Fertigung eine beständige Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten und eine konsequente Umsetzung der Ergebnisse statt. Dazu gehört auch immer wieder die Frage, produzieren wir diese oder jene Baugruppe selbst oder kaufen wir sie besser zu. Unter diesem Aspekt wurde die Fertigungstiefe permanent gesenkt und die Produktion den dafür spezialisierten Zulieferern übertragen. Ein Gewinn für beide Seiten, denn Zulieferer können ihre Ressourcen besser auslasten und die Einkäufer profitieren vom Spezialwissen und hoch entwickelten Teilen für ihre Produkte.
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