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Dipl.-Wirtsch.-Ing. Andreas Jonen
Technische Universität Kaiserslautern Erwin-Schrödinger-Str., Geb. 42-144 D-67663 Kaiserslautern Telefon: +49 (0)631 / 205-2985 Telefax: +49 (0)631 / 205-3622 eMail: jonen@controlling-lehrstuhl.de Internet: http://www.controlling-lehrstuhl.de
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Andreas Jonen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Unternehmensrechnung und Controlling von Prof. Dr. Volker Lingnau am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität Kaiserslautern. Er hat Wirtschaftsingenieurwesen in Kaiserslautern und an der University of Warwick, England studiert.
Er ist Autor einer Vielzahl von Beiträgen im Bereich Balanced Scorecard, Risiko- und IT-Controlling sowie Kostenrechnung. Er verfügt über Erfahrung in unterschiedlichen IT-Projekten und hat seinen Forschungsschwerpunkt im Bereich kognitionsorientiertes Risikocontrolling.
Beitrag im Buch:
Unterstützung des Risikowirtschaftsprozesses mittels der Informationstechnologie
Der Begriff Risiko ist heutzutage durch politische Bewegungen wie KonTraG und Basel II sowie spektakuläre Unternehmenszusammenbrüche in aller Munde. Dabei wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die Unternehmen ganzheitliche integrierte Risikomanagement- und controllingsysteme installieren sollen, um den gesetzlichen Regelungen Genüge zu leisten, keinen dramatischen Anstieg der Refinanzierungskosten verzeichnen zu müssen und das Unternehmen rechtzeitig vor der Illiquidität bewahren zu können. Dazu sind mittlerweile unzählige Vorschläge zur funktionalen und institutionalen Ausgestaltung dieser Systeme vorgenommen worden.
Die moderne Informations- und Kommunikationstechnologie bietet im Bereich der Risikobehandlung einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion der Komplexität und Dynamik und wird daher in diesem Gebiet als zentraler Erfolgsfaktor für die Unternehmen gesehen. Aufgrund des hohen Stellenwerts der IT und der Verwendung der Software in kritischen Unternehmensbereichen kann der Systemauswahl deswegen eine entscheidende Rolle für den weiteren Unternehmenserfolg zukommen.
Risikosoftware wurde zunächst vermehrt in Banken eingesetzt, da dies schon früh eine Forderung des Bundesaufsichtsamtes für Kreditwesen zum Betreiben von Handelsgeschäften war. In den vergangenen Jahren hat sich, hervorgerufen durch die oben genannten Veränderungen, ein allgemeiner Markt für Softwareprogramme, welche die Behandlung des Risikos unterstützen, gebildet. Dieser ist zum einen durch eine Vielzahl von Anbietern geprägt und zum anderen sind die Ausgestaltungsformen der einzelnen Programme sehr unterschiedlich. Es existiert quasi für jedes Risiko (z.B. Liquidität) eine spezielle Software. Damit ergibt sich bei der Auswahl von Software ein komplexes Entscheidungsproblem, auf welches in den folgenden Ausführungen näher eingegangen werden soll. Die Ergebnisse, die in dieser Studie zusammengefasst sind wurden in dem auf Excel basierenden Tool Lynkeus programmiert, sodass eine unternehmensindividuelle Auswahl der Alternativen auf Basis der Nutzwertanalyse möglich ist.
Buchtitel: “BPM - Business Prozessmanagement in Praxis und Anwendungâ€: Paperback, 264 Seiten, 35 Autoren, ISBN 3-8334-4220-4, Preis 29,00 € Buch jetzt bestellen
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