|
Prof. Dr. Thomas Allweyer
Fachhochschule Kaiserslautern – Zweibrücken Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik Amerikastr. 1, D-66482 Zweibrücken Telefon: +49 (0)6332 / 914 324 Telefax: +49 (0)6332 / 914 313 eMail: allweyer@informatik.fh-kl.de Internet: www.allweyer.de
Mitglied des Redaktionsbeirates thomas.allweyer@bpm-buch.de
Nach seinem Studium der Ingenieurwissenschaften in Stuttgart und London promovierte Thomas Allweyer am Institut für Wirtschaftsinformatik an der Universität des Saarlandes. Anschließend war er Unternehmensberater und Produktmanager bei IDS Scheer in Saarbrücken. Es folgte ein Engagement beim Aufbau der elektronischen Beschaffungsplattform emaro, einem Joint Venture von Deutscher Bank und SAP."
Heute ist er Professor für Unternehmensmodellierung im Fachbereich Informatik der Fachhochschule Kaiserslautern am Standort Zweibrücken. Hier hält er u. a. Vorlesungen in den Bereichen Geschäftsprozessmanagement, E-Business und Software-Engineering. Daneben ist er Aufsichtsratsmitglied der HRW Consulting Factory AG in Saarbrücken sowie Sprecher der Regionalgruppe Saar-Pfalz der Gesellschaft für Informatik (GI).
Thomas Allweyer hielt eine Reihe von Vorträgen im In- und Ausland. Er ist Autor eines Buches zum Thema Geschäftsprozessmanagement sowie Verfasser zahlreicher Fachartikel.
Beitrag im Buch “BPM - Business Prozessmanagement in Praxis und Anwendung”:
Missing Links - Ein BPMS alleine macht noch kein Prozessmanagement
Die durchgängige Systemunterstützung des gesamten Geschäftsprozess-management-Kreislaufs – von der Strategie über den Prozessentwurf und die Implementierung bis zum Prozesscontrolling – ist mit heute vorhandener Technologie zwar möglich, doch gibt es in der Praxis eine Reihe von Hürden, die den Aufbau einer nahtlos integrierten Systemlandschaft für das Prozessmanagement noch erschweren. Zwar gibt es eine Reihe sehr nützlicher Lösungen, wie etwa die automatische Ausführung von Prozessmodellen durch Business Process Management Systeme (BPMS), doch sind diese Lösungen im Kontext eines unternehmensweiten Prozessmanagements eher punktueller Natur. So ist es in der Praxis nicht möglich, ein und dasselbe Prozessmodelle zur Konfiguration mehrerer unterschiedlicher BPMS und gleichzeitig für das Customizing von Standardsoftware oder die Generierung eigener Software-Komponenten zu verwenden. Zu den Problemen, die ein nahtloses Prozessmanagement erschweren gehören unzureichende bzw. uneindeutige Notationen zur Prozessmodellierung, die fehlende Standardisierung und Austauschbarkeit fachlicher Prozessmodelle, Schwierigkeiten bei der Umsetzung von fachlichen zu technischen Modellen, die ungenügende Durchgängigkeit bzgl. der Überwachung formulierter Ziele und Kennzahlen und schließlich die fehlende Gesamtsicht auf die Prozesse. Angesichts dieser Schwierigkeiten empfiehlt es sich, das Thema schrittweise mit konkreten, nutzbringenden Projekten anzugehen und diese von Vornherein in eine unternehmensweite Prozesslandkarte einzuordnen.
BPM-Buch bestellen
|